Lehrerinterviews

Heute mit Radiana Ludwigs, der neuen Lehrerin für Englisch und Erdkunde und mit Mascha Roczkos, die Englisch und Französisch unterrichtet und die AGs DaF (Deutsch als Fremdsprache) und Französischförder leitet. Zuerst fragen wir mal Frau Ludwigs:

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Warum sind Sie nach Seoul gekommen?

„Das ich hier in Seoul gelandet bin, war eigentlich reiner Zufall. Ich wollte ins Ausland gehen, neue Erfahrungen sammeln und habe dann sehr kurzfristig dieses Stellenangebot erhalten.“

 

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten, was am wenigsten?

„Ich liebe die Arbeit mit jungen Menschen. Sie ist sehr individuell und abwechslungsreich. Man weiß nie, was einen erwartet. Am meisten nerven am Lehrerjob tut mich das ständige Bewerten.

 

Was nervt Sie am meisten an Schülern im Unterricht?

„Was ich überhaupt nicht leiden kann, ist unsoziales Verhalten. Das macht mich wirklich sehr  wütend.

Berichten Sie uns von einem lustigen Erlebnis mit Schülern.

„Ich hatte schon viele lustige Erlebnisse mit Schülern, kann mich aber so direkt an keines erinnern. Meine bisherigen Klassenfahrten waren immer sehr witzig gewesen.“

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Hobbies.

„Ich liebe Erdkunde und  interessiere mich deshalb für alles, was damit in Verbindung steht, wie beispielsweise reisen. Außerdem lese ich gerne englische Literatur und schaue mir viele Filme auf Englisch an und seit drei Monaten bringe ich mir selbst mithilfe von YouTube Videos Ukulele bei.“

Welches koreanische Essen schmeckt Ihnen am besten?

„Am besten schmeckt mir das koreanische Barbecue, aber ich esse auch gerne heiße Suppen.“

Was war bis jetzt Ihr peinlichstes Erlebnis in Korea?

„Darüber müsste ich erst mal nachdenken. Ich habe wahrscheinlich schon viele Fauxpas begangen ohne es zu merken, da hier alle sehr zuvorkommend sind.

Was vermissen Sie am meisten aus Deutschland?

„ Ich vermisse so richtig gutes deutsches Brot (sie lacht) und natürlich meine Familie und Freunde.

Wenn Sie einen Tag eine andere Person sein könnten, wer wären Sie dann gerne? Und warum?

„Indiana Jones. Er war selbst Geschichtslehrer und hat bei seinen zahlreichen Reisen unheimlich viele Abenteuer erlebt. Es wäre bestimmt eine sehr interessante Erfahrung in seinen Körper zu schlüpfen, aber ich wollte das nur für einen Tag.

Dankeschön, Frau Ludwigs! Und nun zu Ihnen, Frau Roczkos

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Warum sind Sie nach Seoul gekommen?

Ich bin schon seit 2 Jahren in Seoul, weil ich Deutschunterricht an einer koreanischen Schule gegeben habe. Ich wollte schon immer ins Ausland gehen und habe mich bei der ZFA beworben. Mir wurden mehrere Länder empfohlen. Aber ich fand Seoul am interessantesten.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten, was am wenigsten?

Mir gefällt unterrichten sehr, weil die Schüler sehr individuell sind und damit der Unterricht interessant und abwechslungsreich ist.                                                                   Was ich gar nicht mag ist Noten geben und Arbeiten und Tests korrigieren!

Was nervt Sie am meisten an Schülern im Unterricht?  

Mich nervt es, wenn die Schüler laut sind und ich sie mehrmals auffordern muss, leise zu sein und sie es nicht machen.

Berichten Sie uns von einem lustigen Erlebnis mit Schülern.

Als ich in Deutschland war, habe ich mit einer Klasse einen Wandertag gemacht. Ein Schüler hatte eine Cola Flasche dabei, hat sie geschüttelt und auf den Boden geworfen. Ich stand gerade neben ihm und wurde voll mit Cola bespritzt. Ich musste sehr lachen, aber meine Klamotten klebten sehr. Trotz des kleinen Zwischenfalls war der Wandertag sehr schön und lustig.

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Hobbies:

Ich gehe gerne spazieren, reise gerne in fremde Länder, fahre Fahrrad und muss mich um meine zwei Katzen kümmern. Ich lerne gerne andere Sprachen und darum bin ich ja auch selbst Französisch- und Englischlehrerin geworden.

Welches koreanische Essen schmeckt Ihnen am besten?

Mir schmecken Bulgogi und Ddeokbokki.

Was war bis jetzt Ihr peinlichstes Erlebnis in Korea?

Es war gerade Winter und ich trug hohe Schuhe. Ich wollte nachhause gehen und plötzlich rutsche ich aus und falle hin. Ich bin dann auch noch den ganzen Berg wieder runtergerutscht. Das war peinlich!

Was vermissen Sie am meisten aus Deutschland?

Was ich am meisten vermisse sind meine Familie und Freunde. An Essen vermisse ich im Moment eigentlich nur Käse.

Wenn Sie einen Tag eine andere Person sein könnten, wer wären Sie dann gerne? Und warum?

Vielleicht eine alte Person aus meiner Familie. Dann könnte ich mehr Erfahrung von früher sammeln.

Dankeschön!

Interviewt von Anna-Maria Voyatzi und Milena Schaefer

Aber auch die Kleinen der Schülerzeitung haben fleißig neue Lehrer interviewt, und jetzt kommt das Interview mit Michaela Schaefer:

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Sie unterrichtet Französisch, Theater und Deutsch in den Klassen 5,7,9,11,12. Sie hat eine Tochter, die 15 Jahre alt ist und auf unsere Schule geht. Frau Schaefers Hobbys sind: Lesen, Theater spielen, spazieren, Modern Dance, Reisen, ins Kino gehen und Shopping.

Sie und ihre Tochter kommen eigentlich aus Frankfurt am Main. Frau Schaefer mag die Schüler an unserer Schule, denn sie findet sie fleißig, gut und sehr nett. Ihr gefällt an unserer Schule, dass sie klein, aber deswegen auch gemütlich ist. Frau Schaefer schmeckt das Essen in unserer Mensa auch gut.

Ihr gefällt das Leben in Seoul und sie entdeckt gerne immer neue Viertel in Seoul. Sie mag auch sehr gerne Itaewon, weil Itaewon sie an Bornheim in Frankfurt erinnert, wo sie früher oft war. Frau Schaefer findet auch die Parks und Flüsse hier schön.

Interviewt von In-Suh Song, Songmin Lim

Auch diese Woche waren die Schüler wieder fleißig am Interviewen und am Schreiben von Artikeln, sodass wir heute eine weitere neue Lehrerin präsentieren können: Frau Beate Moser.

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Warum sind Sie nach Seoul gekommen?

„Asien war unser Wunschgebiet und wir haben dann dieses Angebot erhalten. Ich habe auch einen persönlichen Bezug zu Asien aufgrund meiner Schwester, die acht Jahre in Vietnam gelebt hat.“

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten, was am wenigsten?

„Definitiv die Arbeit mit jungen Menschen und damit verbunden das Weitergeben von Wissen. Ich denke, manche Personen sind zum Lehrerberuf berufen und ich gehöre dazu. Eigentlich gibt es nichts, was ich an meinem Beruf nicht leiden kann, außer vielleicht korrigieren, aber das gehört eben dazu.“

Was nervt Sie am meisten an Schülern im Unterricht?

„Wenn sie in meinem Unterricht Kaugummi kauen.“

Berichten Sie uns von einem lustigen Erlebnis mit Schülern.

„Ich kann nicht speziell von einem lustigen Schülererlebnis berichten, weil ich ständig welche habe. Jede Stunde gibt es etwas zu lachen.“

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Hobbies.

„Generell interessiere ich mich sehr für Literatur und lese gerne und viel, schließlich bin ich Sprachlehrerin. Außerdem mag ich Kino- und Theaterbesuche, Fahrradfahren, reisen und nicht zu vergessen Essen.“

Welches koreanische Essen schmeckt Ihnen am besten?

„Galbi und Bulgogi, aber momentan schmecken mir Mandus am besten.“

Was war bis jetzt Ihr peinlichstes Erlebnis in Korea?

„Mir ist eigentlich noch nichts wirklich Peinliches passiert. Die Koreaner sind alle so freundlich und zuvorkommend, das man begangene Faux-Pas meist nicht selber bemerkt.“

Was vermissen Sie am meisten aus Deutschland?

„Meine Freunde, meine Familie und an Essen: Bretzeln und gute Schokolade.

Wenn Sie einen Tag eine andere Person sein könnten, wer wären Sie dann gerne? Und warum?

„ Ich bin ziemlich zufrieden mit mir selbst, aber wenn ich die Möglichkeit hätte für einen Tag die Persönlichkeit zu wechseln würde ich eine mittelalterliche Königin sein wollen, weil ich mich schon immer für die frühere Zeit interessiert habe und dann hautnah den mittelalterlichen Alltag erleben könnte.“

von Anna-Maria Voyatzi und Milena Schaefer

Auch unsere kleinsten Mitarbeiter haben interviewt und hier ist das Ergebnis: Das Interview mit Frau Sandra Rhein.

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Wie ist Ihr Name? Ich heiße Sandra Rhein.

Welche Fächer unterrichten Sie? Ich unterrichte Englisch, Geschichte, Politik und sie ist die Klassenlehrerin der 1. Klasse (mit Frau Gohlke zusammen).

Warum sind Sie nach Seoul gekommen? Wegen dem Job meines Mannes bin ich nach Seoul gekommen.

Wie alt sind Sie? Ich bin 29 Jahre alt.

Welche Klassen und AGs unterrichten Sie? Die Klassen 1, 6,9,10, dazu noch Early English und Turnen.

Haben Sie Kinder? Nein, noch nicht.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit? Ich mache Taekwondo, Pilates, mag Lesen, Freunde treffen, Gitarre üben, Joggen und Spazieren gehen.

Woher kommen Sie?  Aus Rödermark bei Frankfurt am Main.

Wie gefällt es ihnen an unsere Schule und in Seoul? Mir gefällt es sehr gut, weil die Kinder nett sind und weil man in Seoul viel machen kann.

von Ann Lee, Emilia Grote und Sara Engel

Und weiter geht es mit den Interviews der neuen Lehrerinnen und Lehrer. Wir stellen heute Frau Silke Gohlke vor.

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WIE IST IHR NAME? WELCHE FÄCHER UNTERRICHTEN SIE?

Ich heiße Silke Gohlke und unterrichte Deutsch,  Mathe, Englisch, Religion, Kunst und Sachkunde.

WARUM SIND SIE NACH KOREA GEKOMMEN?

Für die Arbeit und zum Leben.

WELCHE  KLASSEN UND AGs UNTERRICHTEN SIE?

Ich bin in der Klasse 1 und leite die AG Kreatives Schreiben.

HABEN SIE KINDER? UND GEHEN SIE AN UNSERE SCHULE?

Ja, Jason und Myron gehen an unsere Schule.

WAS MACHEN SIE GERNE IN DER FREIZEIT?

Sport und die Stadt besichtigen.

WOHER KOMMEN SIE?

Aus Hamburg.

WIE GEFÄLLT ES IHNEN AN UNSERER SCHULE IN SEOUL?

Mir gefällt es gut an der Schule und in Seoul fühle ich mich wohl.

Interview von: Alice Trummer, Dominic Kim und Ian Chung

Aber auch neue Lehrer gibt es an unserer Schule. So ist seit diesem Schuljahr Herr Nils Feigl an der DSSI.

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Welche Fächer unterrichten Sie denn an der DSSI?

Ich unterrichte Mathe, Physik, Geschichte und Politik. AGs habe ich zurzeit keine.

Warum sind Sie nach Seoul gekommen?

Privat kenne ich Koreaner und ich mag die koreanische Kultur, das Essen und die Menschen hier. Ich habe mir auch schon einiges angeschaut: wie Inseln, den Süden und auch Teile im Landesinneren. Und natürlich Seoul.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten, was am wenigsten?

Mir gefällt am Lehrerberuf ganz klar das Gefühl, etwas beizubringen und wichtige Inhalte vermitteln zu können. Außerdem lache ich viel mit meinen Schülern und ein bisschen Spaß peppt den Alltag enorm auf. Am lästigsten ist der ganze Papierkram drumherum.

Was nervt Sie am meisten an Schülern im Unterricht?

Unhöflichkeit und Lügen bei Schülern kann ich absolut nicht leiden.

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Hobbies.

Ich treibe sehr gerne Sport und gehe deshalb in meiner Freizeit regelmäßig laufen und ins Fitnessstudio. Früher habe ich auch Kampfsport betrieben. Zudem reise ich viel mit Rucksack durch Europa & Asien.

Welches koreanische Essen schmeckt Ihnen am besten?

Das ist leicht. Mein koreanisches Lieblingsessen ist Galbi.

Was war bis jetzt Ihr peinlichstes Erlebnis in Korea?

Oh, mein peinlichstes Korea-Erlebnis war ganz klar, als ich in einem koreanischen Restaurant essen war und die Besitzerin mich mit ihrer Tochter verkuppeln wollte.

Was vermissen Sie am meisten aus Deutschland?

Natürlich vermisse ich meine Familie und Freunde aus Deutschland, aber auch so richtig gute belegte Brötchen.

Dankeschön!

Anna-Maria Voyatzi und Milena Schaefer

Ein Interview mit Anja Peterseim, einer neuen Lehrerin für Englisch, Geschichte, Politik und Ethik. Sie leitet die AGs Mädchenfußball, Cambridge PET und CIE.

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Warum sind Sie nach Seoul gekommen?

„Wir haben uns beim Auslandsschuldienst beworben und verschiedene Angebote erhalten. Unser Wunschgebiet war Asien und daher hat uns Korea am besten gefallen, obwohl wir es gar nicht auf dem Schirm hatten.“

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten, was am wenigsten?

Am meisten an meinem Beruf mag ich die Arbeit mit Schülern, am wenigsten die Korrekturen. Besonders wenn sich andauernd dieselben Fehler wiederholen.

Was nervt Sie am meisten an Schülern im Unterricht?

„Permanentes Gequatsche geht mir total auf den Geist. Das empfinde ich als sehr unhöflich und respektlos.“

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Hobbies.

„Ich interessiere mich sehr für Fußball. Momentan schaue ich es nur, früher habe ich aber auch selbst gespielt in der Torwartposition. Außerdem mag ich Tennis und Golf, bin jedoch noch absolute Anfängerin.“

Welches koreanische Essen schmeckt Ihnen am besten?

„Galbi und Gimbap sind meine koreanischen Lieblingsspeisen.“

Was war bis jetzt Ihr peinlichstes Erlebnis in Korea?

„Ich bin im UN-Village mit dem Taxi gefahren und der Fahrer meinte zu mir `walking.` Und mit diesen Worten hat er mich einfach aus dem Taxi geworfen.“

Was vermissen Sie am meisten aus Deutschland?

„Bis jetzt eigentlich nichts. Bin ja schließlich noch nicht lange hier.“

Wenn Sie einen Tag eine andere Person sein könnten, wer wären Sie dann gerne? Und warum?

„Ich wäre gerne Neal Amstrong. Das ist ein Kindheitswunsch von mir, schließlich war er der erste Mann auf dem Mond“

Dankeschön!

Anna-Maria Voyatzi und Milena Schaefer

Auch unseren neuen Schulleiter, Herrn Konrad Menne, wollen wir euch nicht vorenthalten. Er unterrichtet Sport und Erdkunde.

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Warum sind Sie nach Seoul gekommen?

„Mein Herz hängt an Asien und ich schätze die Mentalität der Menschen hier und die Stadt Seoul.“ 

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten, was am wenigsten?

„Mir gefällt an meinem Beruf am meisten der Umgang mit Schülern und insgesamt die Vermittlung von Normen und Werten. Nicht so schön ist der häufig entstehende Zeitmangel.“

Was nervt Sie am meisten an Schülern im Unterricht?

„Wenn Schüler unaufmerksam sind und den Unterricht stören.“

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Hobbies.

„ In meiner Freizeit gehe ich zahlreichen sportlichen Aktivitäten nach, wie Handball oder Kajakfahren. Außerdem lese ich viel und reise gerne.“

Welches koreanische Essen schmeckt Ihnen am besten?

„Mir schmeckt die koreanische Küche generell sehr gut. Ich hab eigentlich keine besonderen Vorlieben.“

Was war bis jetzt Ihr peinlichstes Erlebnis in Korea?

„Ich habe ausversehen eine Schülerin Regenschirm genannt, weil ich ihren Namen falsch ausgesprochen habe.“

Was vermissen Sie am meisten aus Deutschland?

„Richtige Bretzeln und hausgemachte Maultaschen.“

Wenn Sie einen Tag eine andere Person sein könnten, wer wären Sie dann gerne? Und warum?

„Kann ich gar nicht sagen. Ich bin eigentlich glücklich, so wie ich bin.“

Dankeschön!

Anna-Maria Voyatzi und Milena Schaefer